Der Nationalpark Manuel Antonio, Costa Rica

Costa Rica beherbergt eine Vielzahl wunderschöner Eingang Nationalpark Manuel AntonioNationalparks, zu denen auch der Nationalpark Manuel Antonio gehört. Der Park liegt etwa im Zentrum der Pazifikküste, 7 Kilometer südlich von Quepos und 157 Km von der Hauptstadt San Jose entfernt. Der Park wurde 1972 gegründet und hat 1983 Hektar Oberfläche. Er ist damit der kleinste Nationalpark von Costa Rica. Er wurde geschaffen um die letzten natürlichen Küstenwaldregionen vor der Rodung und Nutzung als Anbaufläche für Bananen zu schützen. Leider zerstörte der Hurrikan Gert im Jahre 1993 einen grossen Teil des Primärwaldes. Durch die gute Infrastruktur und die vielen Tiere die man dort zu sehen bekommt ist er allerdings auch einer der am meist besuchtesten.

Hier ein Video.

 

Klima von Manuel Antonio

Es handelt sich um einen feuchtwarmen tropischen Regenwald in der Nähe des Meeres mit einem jährlichem Niederschlag von mehr als 3500 mm. Die mittlere Temperatur beträgt 26,8 Grad bei 86 % Luftfeuchtigkeit. Die trockene Zeit ist von Januar bis März. Im Rest des Jahres regnet es relativ oft. Die beste Zeit für einen Besuch ist der Morgen. Auch in der Regenzeit ist es dann oftmals schön.
Wir hatten im September schönstes Wetter, nach nächtlichen Gewittern und Regenfällen und morgendlichen Wolken wurde es so gegen 9:30 schön und es blieb so den ganzen Tag.

Fauna und FloraWeisskopfaffe im Manuel Antonio

Im Park gibt es jede Menge Pflanzen und Tiere zu sehen. Es gibt 352 Vogelarten, 109 Säugetierarten und 346 Pflanzenarten.
Sehr häufig sieht man im Park Faultiere, Weisskopfaffen (Weißschulterkapuziner, Cebus capucinus), Brüllaffen (Mantelbrüllaffe, Alouatta palliata), Waschbären und recht grosse Leguane. An Vögeln gibt es Pelikane, Fischadler Spechte und Tukane.
Seltener sieht man Schlangen oder grosse Spinnen, von der Radnetzspinne mal abgesehen.
In der Trockenzeit sind die Tiere öfter in Strandnähe zu sehen, da dort dann das Futterangebot grösser ist. In der Regenzeit verteilen sie sich mehr, was aber nicht heißt das man keine Tiere sieht.
Die Flora ist recht vielseitig und reicht von Mangroven am Meer über sehr feuchten tropischen Regenwald zum feuchten tropischen Regenwald.

Eintritt in den Park, Führer und Wanderwege

Der Park hat von 7 bis 16 Uhr geöffnet und ist nur über denStrand von Playa Gemela, Costa Rica Haupteingang zu betreten. Der Eingang über den Strand ist nicht erlaubt. Die Eintrittskarten kauft man ca. 100 Meter vor dem Parkeingang auf der linken Strassenseite (wenn man vom Ort zum Park geht). Der Eintritt kostet 10 $ und kann natürlich auch in Colones bezahlt werden. In Euros nicht.

Vor dem Eingang stehen eine Menge von Führern rum, die ihre Dienste anbieten. Teilweise sprechen diese einen schon im Ort selber an. Man sollte darauf achten das sie sich durch einen offiziellen Ausweis ausweisen. Der Preis ist 20 $ pro Person in einer Gruppe und 35 $ für eine Privatführung. Dazu kommt noch der Eintritt.

Im Nationalpark Manuel Antonio sind die Tier gut an Manschen gewöhnt und man sieht diese teilweise recht gut. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will nimmt sich einen Führer die eine Garantie abgeben auch wirklich Tiere zu sehen.

Im Nationalpark gibt es einige sehr gut ausgebauten Wege. Diese sind gut gekennzeichnet und ausserdem bekommt man am Parkeingang eine Karte. Wer alle Wege abläuft mach so ungefähr 12,5 Kilometer und ca. 180 Höhenmeter. Das sind ca. 3,5 bis 4 Stunden reine Gehzeit ohne Schauen, Baden und sonstige Pausen. So kurz vor 16 Uhr wird man von den Parkwächtern mit Trillerpfeifen darauf aufmerksam gemacht das der Nationalpark schliesst und man diesen verlassen muss.

Bereiche des Nationalparks

Der Nationalpark Manuel Antonio beginnt im Norden mit Playa Manuel Antonio, Costa Ricadem Strand Playa Espadilla Sur. Er ist etwa 800 Meter lang und Richtung Norden hin offen, sodass dort meist mehr oder weniger Wellengang herrscht. Bei Ebbe kann man über den Strand den Park verlassen. Bei Flut kommt man kaum durch den Fluss. Dort gibt es auch die Mangroven.

Anschließend an den Strand Playa Espadilla Sur kommt die Halbinsel Punta Catedral, die früher mal eine Insel war. Erst durch spätere Sedimentablagerungen ist die Landbrücke entstanden. Es gibt einen Rundweg der gut angelegt ist und um die Halbinsel führt. Am Weg findet man ein paar Aussichtspunkte von denen man einen wunderbaren Blick auf den Pazifik und die vorgelagerten Inseln hat. Wer Glück hat kann schon mal einen Wal sehen.

Der nächste Bereich des Parks ist der Strand Manuel Antonio. Er wird auch als Strand Nr. 3 oder weisser Strand (Playa Blanca) bezeichnet. Er ist 390 Meter lang und gilt als der schönste Strand im Gebiet. Er ist durch seine Lage wellengeschützt und eignet sich sehr gut zum Baden und auch Schnorcheln. Es gibt einige Fische und Korallen zu sehen.

Beim Baden sollte man auf seine Sachen aufpassen. Es gibt so einige Waschbären, die den Badenden Lebensmittel aus dem Rucksack oder Tüten stehlen. Auch sollte man auf etwaige Wertsachen aufpassen.

Zwischen der Punta Catedral und dem Strand Manuel La Trampa, Manuel AntonioAntonio befindet sich ein kleiner Strand der "la Trampa", die Falle, genannt wird. Man nimmt an das dort die Ureinwohner Fische oder Schildkröten fingen, die bei Flut in die Bucht und in eine Anlage aus Stein gelangten die dann bei Ebbe trocken liegt.

Ein weitere Strand der sich sehr gut zum Baden eignet, der aber nicht ganz so gut geschützt ist, ist der Strand Playa Gemela. Den erreciht man über einen guten Weg. Er ist meist etwas einsamer als der Strand Manuel Antonio. Dort haben wier einige Weisskopfaffen direkt am Stand gesehen.

Der letzte Strand ist die Playa Puerto Escondido. Er ist 880 Meter lang aber nur bei Ebbe zugänglich. Man muss auf die Gezeiten aufpassen sonst kommt man evtl. nicht mehr zurück. Die Gezeiten sind am Eingang angeschlagen.

Am südlichen Teil des Nationalparks gibt es noch einen Aussichtspunkt von dem man auf die weiter südlich gelegene Karibikküste von Costa Rica schauen kann.

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