Surfen und Windsurfen auf Costa Rica

Costa Rica ist ein Land in Mittelamerika, welches über zwei längere Küstenabschnitte verfügt an denen man hervorragend Windsurfen kann. Im Westen handelt es sich dabei um den Pazifischen Ozean und im Osten um die Karibik. Das tropische Klima wird durch zwei Jahreszeiten geprägt. Dabei handelt es sich um die Trockenzeit in den Monaten November bis April sowie die Regenzeit von Mai bis Oktober. Allerdings zieht es Wellenreiter und Windsurfer nicht immer ausschließlich ans Meer, wenn sie ihren geliebten Sport ausüben möchten.

Windsurfen am Arenal SeeSurf am Arenalsee

Der See Arenal genießt diesbezüglich ebenfalls einen hervorragenden Ruf. Dieser Stausee befindet sich in der näheren Umgebung des Arenal-Vulkans und des Biologischen Reservats Monteverde im nördlichen Teil des Landes. Aufgrund seiner Größe kommt es häufig zu erhöhten Windgeschwindigkeiten. Aus diesem Grund wurden auf den Bergketten in der Umgebung Windenergieanlagen erbaut. Der See Arenal genießt darüber hinaus auch einen hervorragenden Ruf bei den Anglern.

Surf und Windsurf an der Pazifikküste von Costa Rica

Die Pazifikküste ist aufgrund ihres Wellengangs für Surfer wie geschaffen. Im Norden befindet sich die Halbinsel Nicoya. Dort haben Wellenreiter in einem Ort namens Playa Hermosa die Gelegenheit um ihre Leidenschaft richtig auszuleben. Abgesehen von der konstanten Wellenlage spricht auch die Abgeschiedenheit vom Massentourismus für einen Aufenthalt im Surfrevier von Playa Hermosa. Der Strand mit seinen Palmen ist von einer zauberhaften Schönheit und darüber hinaus sehr sauber. Die angenehme Wassertemperatur schützt die Sportbegeisterten vor möglichen Erkältungen. In diesem Revier gibt es drei Camphäuser, die sich unmittelbar am Strand befinden. Die Leiter des Camps stammen aus Österreich. Das ist natürlich ein großer Vorteil für Leute, deren Fremdsprachenkenntnisse sich in Grenzen halten. Nachtschwärmer können es im nahe gelegenen Santa Teresa so richtig krachen lassen. Außerdem bieten die Campleiter zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten und Sportaktivitäten in der näheren Umgebung an, die es sich auf jeden Fall zu nutzen lohnt.

Surf und Windsurf an der Karibikküste von Costa Rica

Puerto Viejo hingegen ist das Zentrum der Wellenreiter und weniger Windsurfer an der Karibikküste. Dieser Ort gilt in Costa Rica als Hippie-Kommune schlechthin. Dort fühlt man sich, als ob man eine Rolle in der Werbung von Bacardi Feeling ergattert hat. Abends gibt es unzählige verlockende Möglichkeiten was die Unterhaltung angeht. Das Riff Salsa Brava ist flach und außerdem sehr scharf. Die für den Sport am Besten geeigneten Abschnitte sind in Puerto Viejo und ungefähr 20 km südlich von Puerto Viejo gelegen und reichen bis nach Manzanillo. Dort gibt es traumhafte Buchten aus wunderschönem Sand. Einen Riffbreak findet man in Cocles. Allerdings ist es nicht unbedingt empfehlenswert, dort mit dem Brett einige Runden zu drehen. Der lebhafte Wellengang und die scharfen Kanten führen oft zu unnötigen Schmerzen, die man besser vermeiden sollte. Ein heißer Tipp für einen Tagesausflug ist eine Fahrt nach Bocas del Tore, einer Ortschaft in Panama. Dort kommen Surfer auf alle Fälle voll und ganz auf ihre Kosten.

Die Bedingungen für Wellenreiter und vor allem Windsurfer in der nördlichen Karibik sind im Vergleich zum Süden und zum Pazifik nicht sonderlich gut. Zwar gibt es vor Limón ein Riff namens La Isla Uvita, welches allerdings aufgrund seiner Schärfe nur für die ganz erfahrenen Surfer zu empfehlen ist. Anfänger sollten sich aus diesem Revier lieber fern halten, weil es zu gefährlich ist. Abgesehen davon ist die Kriminalitätsrate in Limón extrem hoch, was die Unbeschwertheit im Urlaub um einiges erschwert. Der Küstenabschnitt bis zur Grenze von Nicaragua besteht hauptsächlich aus Sumpfgebieten und eignet sich überhaupt nicht für Wassersport. Ganz egal auf welche Region die Entscheidung letztendlich fällt, sollte man es sich nicht nehmen lassen den Sport in Costa Rica sowie die Gastfreundlichkeit der Ticos und Ticas in vollen Zügen zu genießen.

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